Veranstaltungshinweis: 20. Petersberger Gespräche zur Sicherheit

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Sie auf nachfolgende Veranstaltung aufmerksam machen:

20. Petersberger Gespräche zur Sicherheit

26. April 2025 | 10:00 –15:00 Uhr | Petersberg

Unsere gewohnte Sicherheitsarchitektur gerät ins Wanken. Die Welt wird gerade neu vermessen, so vieles verändert sich, und Europa muss schauen, welchen Platz es zukünftig einnehmen will. Mit der Bundestagswahl vom Februar 2025 haben sich überdies in Deutschland die politischen Kräfteverhältnisse verändert. Wir erleben in der Sicherheitsdebatte gegenwärtig ein bisher nicht gekanntes Tempo. Europa soll wieder aufgerüstet werden und Fähigkeiten für eine glaubhafte Abschreckung entwickeln. Wir müssen unsere Verteidigung auf eigene Beine stellen. Dafür werden in den kommenden Jahren Schulden für Generationen gemacht. Die Herausforderungen unserer Zeit verlangen nach einer neuen Entschlossenheit. Aber sind wir dazu in der Lage? Wie kampfstark sind Europas Armeen, ist unsere Bundeswehr? Wie blickt man von außen auf unsere Lage?
Unter anderem darum soll es im ersten Panel gehen.

Gleichzeitig verschärfen sich weltweit Ressourcenkonflikte als Resultat des Klimawandels mit wachsendem Migrationsdruck. Auch hier sind umfangreiche Maßnahmen notwendig. Angesichts einer komplexen Sicherheitslage und vielfältiger Bedrohungen in der äußeren wie in der inneren Sicherheit stellt sich die Bundeswehr auf eine gesamtstaatliche Verteidigung Deutschlands ein. Dazu ist ein neuer Operationsplan Deutschland (OPLAN) erstellt worden, der ein gemeinsames Vorgehen von Sicherheitsbehörden, Katastrophenschützern und auch relevanter Industrieunternehmen im Spannungs- und Verteidigungsfall regelt. Welche Handlungsbedarfe werden hier gesehen? Wie verteidigen wir unser Land? Wie resilient ist unsere Gesellschaft?
Unter anderem darüber diskutieren die Experten des zweiten Panels.

Programm

10.00 Uhr Eröffnung und Moderation
Dr. Ringo Wagner, Leiter des Landesbüros Sachsen-Anhalt der Friedrich-Ebert-Stiftung

10.05 Uhr Key Note
Dr. Hans-Peter Bartels, Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

10.45 Uhr Panel I: „Whatever it takes – Europa rüstet sich“
Tobias Cremer, Mitglied des Europäischen Parlaments
Marika Linntam, Botschafterin der Republik Estland
Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert, stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbandes

12.15 Uhr Pause mit Getränken und Imbiss

13.00 Uhr Panel II: „Gesamtverteidigung – Was kommt da auf uns zu?“
Sebastian Hartmann, Mitglied des Deutschen Bundestages
Brigadegeneral Hans-Dieter Müller, Kommandeur des Landeskommandos NRW
Sabine Lackner, Präsidentin des Technischen Hilfswerks

14.30 Uhr Verabschiedung
Dr. Ringo Wagner, Leiter des Landesbüros Sachsen-Anhalt der Friedrich-Ebert-Stiftung

15.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Bitte melden Sie sich bis zum 16. April 2025 für die Veranstaltung an.

Anmeldung unter https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/282036/anmelden

 

Quelle: Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP)

Rheinmetall rüstet Deutsche Marine mit simulationsbasierten Trainingssystemen aus

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall wurde durch die Bundeswehr mit der Lieferung für Ausbildungssimulatoren unter dem Namen Verteilte Trainingsarchitektur der Marine (VTAM) beauftragt.

Der im Dezember 2024 unterzeichnete Auftrag liegt im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich und wurde im selben Monat verbucht. Das Projekt läuft über vier Jahre und hat im Januar 2025 begonnen.

VTAM ist eine vernetzte simulationsbasierte Einsatz­ausbildungslösung für die Deutsche Marine. Dazu werden Hardware- und Software-Module durch die Rheinmetall Electronic Solutions GmbH an sechs Standorte der Deutschen Marine geliefert und in Betrieb genommen. Mit VTAM wird erstmalig eine Simulation zum Zusammenspiel des äußeren und inneren Gefechts eines Kriegsschiffes (Waffeneinsatz und Schadensbekämpfung) in die Deutsche Marine eingeführt. Damit werden künftig verschiedenste Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten geschaffen, um Besatzungen von Schiffen, Booten und fliegenden Einheiten gemeinsam in einem virtuellen Szenario zu beüben.

Über VTAM
Durch die neuen Systeme wird die Vernetzung in den Dimensionen „Simulation“, „Taktische Datenlinks“, „Sprach-Kommunikation“ und „Web Services“ für simulationsbasierte Übungen zwischen sechs Marine-Standorten und zu NATO-Partnern ermöglicht.

Die in Wilhelmshaven, Rostock-Warnemünde, Bremerhaven, Eckernförde, Kiel und Nordholz zu etablierenden VTAM-Systeme schaffen die Möglichkeit, bereits vorhandene oder zukünftige Simulationssysteme und Landanlagen an die Trainingsarchitektur anzubinden und somit die Teilnahme an gemeinsamen Übungsszenarien sicherzustellen.

Zusätzlich ermöglicht das neue System an den Stützpunkten Rostock-Warnemünde und Wilhelmshaven die Anbindung von Korvetten und Fregatten, so dass Besatzungen an Bord ebenfalls an gemeinsamen Übungen teilnehmen können. Das im Marineunterstützungskommando Wilhelmshaven beheimatete Distributed Training Center (DTC) koordiniert und überwacht künftig die technischen Vernetzungen und Übungsabläufe.

An den Stützpunkten Rostock-Warnemünde und Wilhelmshaven wird die Übungsteilnahme von Korvetten und Fregatten im Hafen durch Funk- und Taktische Datenlink-Komponenten ermöglicht. Diese „Total Ship Training“ Lösung ist angelehnt an das von Rheinmetall in 2023 gelieferte Naval Mission Training Center für einen Exportkunden. Neben der Simulation sind weitere Kernelemente die Einbindung von Korvetten und Fregatten mittels Funksystemen für Sprachkommunikation sowie Taktischen Datenlinks zum Austausch von Lagebildinformationen. Damit können die Besatzungen mittels ihrer Bordsysteme an einer vernetzten virtuellen Übung teilnehmen.

Über die bereits durch Rheinmetall hergestellte Trainings- und Simulationslandschaft hat VTAM strategische Bedeutung, da nun neben der Schullandschaft insbesondere die Einsatzausbildungs­zentren an den Stützpunkten durch Rheinmetall ausgestattet werden, um der Deutschen Marine eine durchgängige, vernetzte und moderne Ausbildung und Inübunghaltung zu bieten.

Quelle; Rheinmetall AG (Text und Bild)

Rheinmetall wird Full-Service-Partner der Bundeswehr bei der Verlegung von Kräften – Vertrag gilt auch im Verteidigungs- sowie im Bündnisfall

Rheinmetall hat von der Bundeswehr einen Großauftrag für die logistische Unter­stützung bei der Verlegung von militärischen Kräften innerhalb Deutschlands sowie aus Deutschland heraus erhalten. Die dazu mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) geschlossene Rahmen­verein­­barung hat einen Wert von bis zu 260 MioEUR brutto. Die Vereinbarung gilt zunächst für drei Jahre und kann zwei Mal, um jeweils ein Jahr, bis maximal Ende 2029 verlängert werden.

Ausdrücklich sieht der Vertrag vor, dass die genannten Leistungen auch im Verteidigungs- sowie im Bündnisfall durch Rheinmetall zu erbringen sind. Der Konzern erweitert sein Portfolio damit um den Bereich der logistischen Unterstützung bei der Verlegung von Kräften.

Aufgrund seiner zentralen Lage in Europa ist Deutschland sowohl Transitnation als auch logistische Drehscheibe in Bezug die kollektive Verteidigung. Innerhalb der NATO und der EU fällt dem Land bei der Verlegung von Kräften damit eine zentrale Rolle zu.

Mit dem Auftrag übernimmt die Rheinmetall Project Solutions GmbH als erster industrieller Partner im Rahmen des „Operationsplans Deutschland“ der Bundeswehr die Aufgabe des Aufbaus und des Betriebs von Rast- (Convoy Support Center – CSC) und Sammelräumen entlang von Marschrouten.

Dr. Deniz Akitürk, Geschäftsführer der Rheinmetall Project Solutions GmbH: „Wir freuen uns, dass wir unser Geschäftsfeld in der logistischen Unterstützung der Streitkräfte auch in diesem Bereich ausweiten können.“

Die Leistungserbringung durch Rheinmetall beschränkt sich dabei nicht nur auf die Bundeswehr, sondern gilt auch für verbündete Streitkräfte (NATO-, VN-, EU- und Partnership-for-Peace-Staaten). In den Rast- und Sammelräumen erbringt der Düsseldorfer Technologiekonzern dabei unter anderem die folgenden Teilleistungen: Flächenbereitstellung, Bereitstellung und Betrieb von Unterkünften, Sanitäranlagen und Verpflegungseinrichtungen sowie Betrieb von Verkaufseinrichtungen und Betankungsmöglichkeiten, Energieversorgung, Abfallentsorgung, Bewachungsdienstleistungen.

 

Quelle: Reinmetall AG (Text und Bild)

Mobile Flugabwehr: Rheinmetall übergibt Nachweismuster des Skyranger 30 an die Bundeswehr

Rheinmetall hat Ende Januar 2025 termingerecht den ersten Flugabwehr­kanonenpanzer Boxer Skyranger 30 an die Bundeswehr übergeben. Bei dem System handelt es sich das sogenannte Nachweismuster. Dieses wird für die erforderliche Zulassung der Bundeswehr genutzt. Nach einer Einweisung des Nutzers in die Bedienung des Fahrzeuges beginnt im Frühjahr 2025 die Zulassungserprobung. Die Serien­lieferung wird primär im Jahr 2027 und Anfang 2028 erfolgen.

Die Bundeswehr hatte Rheinmetall Ende Februar 2024 mit der Entwicklung und Lieferung von einem Nachweis­muster und 18 Serienfahrzeugen des Flugabwehrkanonenpanzers Skyranger 30 auf dem Fahrzeug Boxer beauftragt.

Das Luftverteidigungssystem Skyranger 30 schließt die aktuelle akute Fähig­keits­lücke der mobilen Flugabwehr. Das System bietet eine optimale Kombi­nation aus Mobilität, Schutz, Flexibilität und Präzision, um den wachsenden Anforderungen an herausfordernde Bedrohungsszenarien im Nah- und Nächst­bereich gerecht zu werden. Als Hybrid-Lösung vereint sein Turm die wirkungs­starke Revolverkanone 30mmx173 KCE, Boden-Luft-Lenkflugkörper und die erforderliche Sensorik auf einer Plattform. Ausgestattet wird der Skyranger 30 in Deutschland zunächst mit dem Flugkörper Stinger, später soll er auf einen neuentwickelten speziellen Drohnenabwehrflugkörper umgerüstet werden.

Die durchdachte Auslegung verschiedenster Wirkmittel, eine hohe Dynamik und ein großer Elevationsbereich sowie modernste Sensoren ermöglichen sowohl einen autonomen wie auch einen vernetzten Einsatz. Durch die AHEAD-Munition mit programmierbarem Luftsprengpunkt eignet sich das System besonders zur Abwehr von Drohnen. Der kompakte Turm wird auf dem taktischen 8×8 Fahrzeug Boxer integriert.

Der Skyranger 30 ist Teil der European Sky Shield Initiative. Auch weitere NATO- und EU-Mitglieder wollen sich der Beschaffung anschließen oder haben dies bereits auf den Weg gebracht. Im Dezember 2023 hatte Ungarn Rheinmetall mit der konzeptionellen Entwicklung des Skyranger 30-Turms für die zukünftige Flugabwehrvariante des Ketten­fahrzeugs Lynx KF41 beauftragt. Inzwischen haben auch die Länder Österreich und Dänemark den Skyranger 30 auf unterschied­lichen Fahrzeugplattformen beauftragt. Weitere EU- und NATO-Staaten haben ebenfalls Interesse. So hat das niederländische Verteidigungs­ministerium Ende Januar 2025 mitgeteilt, dass auch die Niederlande den Skyranger 30 in einer Stückzahl von 22 Systemen beschaffen werden. Der Vertrag soll noch im Jahr 2025 geschlossen werden.

 

Quelle: Rheinmetall AG (Text und Bild)

Militärgeschichte 01/2025

Die „Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung“ gibt es seit 1986. Im Jahr 2021 hat sie ein optisch und konzeptionell neues Gesicht erhalten. Die Publikumszeitschrift erreicht mit vier Ausgaben pro Jahr und einer Auflage von jeweils rund 17.000 Heften alle Bereiche in den Streitkräften.

Die Zeitschrift dient der historischen Bildung in der Truppe. Sie will den Ausbilder unterstützen, der mit der Vorbereitung und Durchführung von entsprechenden Unterrichtseinheiten betraut ist. Gleichzeitig soll sie aber jeden historisch Interessierten ansprechen und an Militärgeschichte heranführen.

Die „Militärgeschichte“ ist durchgehend bebildert. Sie enthält auf 40 Druckseiten je Ausgabe mehrere kleinere und größere Beiträge zu ausgewählten Themen sowie einen Serviceteil mit Lesetipps, Empfehlungen im Bereich Neue Medien sowie Hinweisen zu Ausstellungen.

Heftinhalt:

  • INTERNATIONALE MILITÄRGESCHICHTE
    Ein stolpernder Gigant
    Die USA und das Ende des Vietnamkriegs
  • INTERNATIONALE MILITÄRGESCHICHTE
    »Tunnel Rats« und Tora Bora
    Unterirdische Kriegführungvor 50 Jahren
  • BUNDESWEHRGESCHICHTE
    Umkämpfte Identität
    Die Geschichte der Namensgebung von Kasernen
    in der Bundeswehr
  • GESCHICHTE KOMPAKT
    Befreiung von Auschwitz | 1945
    Todestag Peters des Großen | 1725
    Aufbau der Wehrmacht | 1935
  • BUNDESWEHRGESCHICHTE
    Den Feind festnehmen
    Die Entwicklung des Kriegsgefangenenwesens
    in der Bundeswehr

Zum Download …

Bundeswehr bestellt bei Rheinmetall 568 Logistikfahrzeuge – Auftragswert über 330 MioEUR

Die Bundeswehr hat Rheinmetall mit der Lieferung von 568 Logistikfahr­zeugen beauftragt. So sollen 349 Lkw des Typs UTF (Ungeschütztes Transportfahrzeug) in den Varianten 5t und 15t, sowie 219 Lkw mit Wechselladersystem (WLS), davon 121 mit geschütztem Fahrerhaus, beschafft werden. Der Gesamtwert beider Vorhaben beläuft sich auf über 330 MioEUR brutto. Die UTF-Lkw sollen im Jahr 2026, die Wechsellader bis November 2025 ausgeliefert werden. Der Haushalts­ausschuss des Deutschen Bundestags hatte am 18. Dezember 2024 die Mittel freigegeben, sodass Rheinmetall die Aufträge für das vierte Quartal 2024 eingebucht hat.

Bei den UTF-Lkw handelt es sich um Abrufe aus dem im Juli 2024 geschlossenen Rahmen­vertrag – dem bisher größten Auftrag der Unternehmens­geschichte im Bereich der logistischen Fahrzeuge. Dieser sieht die Lieferung von bis zu 6.500 Lkw im Wert von bis zu 3,5 MrdEUR brutto vor. Durch den Rahmenvertrag hat die Bundeswehr die Möglichkeit, über sieben Jahre flexibel weitere Stückzahlen der bereits eingeführten Ungeschützten Transportfahrzeuge UTF 5t und UTF 15t-Lkw zu bestellen. Zusätzlich wird eine neue Fahrzeugklasse über den Rahmen­vertrag eingeführt: die 4×4-Variante UTF 3,5t. Sie verfügt über ein Höchstmaß an Gleichteilen zu der UTF-Familie.

Im Jahr 2024 hat Rheinmetall mit der Rekordauslieferung von 2.015 Logistik­fahrzeugen einen maßgeblichen Beitrag zur Stärkung der logistischen Fähigkeiten der Bundeswehr geleistet. Damit kam die Modernisierung der Bundeswehr-Lkw-Flotte und der Aufbau der logistischen Kapazitäten mit großen Schritten voran. Bei den im zurückliegenden Jahr gelieferten Fahrzeugen handelt es sich um 1.715 Wechsellader­systeme, 250 Ungeschützte Transportfahrzeuge und 50 Sattelzugmaschinen aus den bestehenden Rahmenverträgen zwischen dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH. Die hohe Stückzahl und die schnelle Lieferung zeigen eindrücklich, dass die Zeitenwende im Bereich der Bundeswehrbeschaffung eingeläutet wurde und unterstreichen die Bedeutung von Rheinmetall als verlässlicher Partner für die Streitkräfte.

Die UTF-Familie trägt bereits seit einigen Jahren wesentlich zur Leistungsfähigkeit der logistischen Einheiten und Verbände der Bundeswehr bei. Im Juli 2017 beauftragte die Bundeswehr Rheinmetall MAN mit der Lieferung ihrer neuen Familie „UTF mil gl in den Zuladungsklassen 5t und 15t“. Durch die Anwendung flexibler Rahmenverträge bei hohen Stückzahlen in der militärischen Beschaffung haben sich die UTF dahingehend zum Vorzeigeprojekt entwickelt. Seit 2017 wurden gemeinsam mit den WLS und Sattelzugmaschinen 70t mehr als 6.000 HX-Fahrzeuge an die Bundeswehr geliefert. Ein großer Teil der Wertschöpfung bei WLS und UTF – über 75 Prozent – erfolgt hierbei in Deutschland.

UTF und WLS basieren auf der robusten HX-Fahrzeugfamilie der RMMV. Von vornherein auf militärische Nutzung ausgelegt, zeichnen sie sich durch hohe Mobilität auch in schwerem Gelände aus. Die hohe weltweite Verbreitung der HX-Fahrzeugfamilie bringt gerade im Hinblick auf multinationale Einsätze große Vorteile bei Interoperabilität und Logistik. Aktuell gehören neben Deutschland unter anderem Großbritannien, Australien, Neuseeland, Norwegen, Schweden, Österreich, Ungarn, Singapur, Slowenien, Dänemark und auch die Ukraine zum Nutzerkreis. Der neuerliche Auftrag zeigt die hohe Akzeptanz der bewährten HX-Fahrzeuge. Mehr als 20.000 Stück befinden sich bereits weltweit in Nutzung.

 

Quelle: Rheinmetall AG (Text und Bild)

Pressemitteilung: Rheinmetall unterstützt die Bundeswehr in Litauen mit Mobile Combat Training Center „Legatus“

Rheinmetall hat die technischen Voraussetzungen für einen vernetzten Übungs- und Ausbildungsbetrieb der Bundeswehr unter Einbindung der Kräfte in Litauen erfolgreich getestet.

Die Grundlage bildete die bereits eingeführte und bewährte Live-Simulations­technik aus dem Gefechtsübungszentrum Heer der Bundeswehr in Letzlingen/ Altmark. Der Konzern hat dabei im Auftrag der Bundeswehr mit seinem Mobile Combat Training Center (MCTC) „Legatus“ einen erfolgreichen Test der Daten- und Funkverbindungen zwischen den beiden Ländern durchgeführt. Dabei kamen mobile Containerlösungen in Litauen wie in Deutschland zum Einsatz.

Die Simulationstechnologien im MCTC ermöglichen es, komplexe Einsatz­szenarien realistisch darzustellen. Ziel war es, mit modernster Live-Simulation eine vollumfängliche Verbindung zwischen Deutschland und Litauen herzustellen und zu betreiben. Dabei stützte sich das Vorhaben auf die Ressourcen des Gefechtsübungszentrums im Reachback-Verfahren (Service / Auswertung) ab. Der erfolgreiche Test zielte somit auf eine Unterstützung der Kräfte der Bundeswehr direkt an der Ostflanke der NATO.

Bei dem im November 2024 durchgeführten Vorhaben standen nahezu alle im Gefechtsübungszentrum des deutschen Heeres etablierten technischen Funktionsketten, inkl. der Abbildung der Fähigkeiten der Artillerie- und Pionierunterstützung, zur Verfügung.

Von der individuellen Infanterie- und Fahrzeugtechnik (AGDUS) über die Einsatz­koordination per Truppensprechfunk (VHF) und der Live-Lagekarte innerhalb der Auswertezentrale (EXCON) bis hin zur Eingabe von Übungsunterstützungs­optionen, sind nahezu alle Tests erfolgreich abgeschlossen worden. Dabei sollten die technischen Lösungen für die Truppe in Litauen möglichst realitätsnah simuliert werden, um optimale Trainingsbedingungen zu schaffen und die deutschen Streitkräfte bestmöglich vorbereiten. Ziel des Tests war es, den weltweit einzigartigen qualitativ hochwertigen und bewährten Ausbildungs­standard auch in Litauen zur Verfügung zu stellen.

Die getesteten Funktionen wurden dabei erstmals im sogenannten Reachback-Verfahren demonstriert, indem das Gefechtsübungszentrum Heer in Letzlingen über das System in Echtzeit mit dem mobilen System in Litauen verbunden wurde.

Das in Deutschland stationierte Auswertepersonal der Bundeswehr konnte somit live und interaktiv an der Übung teilnehmen und parallel die nachfolgenden After-Action-Reviews vorbereiten. Mit diesem Ansatz ist es möglich, die bereits verfügbaren personellen Ressourcen zur Übungsdurchführung und -auswertung optimal zu nutzen.

Dank präziser Echtzeitanalyse und immersiver Simulation können die militärischen Anwender direkt aus ihren Erfahrungen lernen und ihre taktischen Fähigkeiten kontinuierlich verbessern.

„Rheinmetall hilft, dass unsere Soldaten für die Herausforderungen von heute und morgen bestmöglich ausgebildet sind. Wir sind stolz darauf, Teil dieses Versuchs zu sein und gemeinsam mit unseren Partnern die Zukunft der Trainingstechnologie zu gestalten. Vorteil ist, dass die bereits im GefÜbZH eingeführte Systemtechnik marktverfügbar ist und sie somit schnell in Litauen eingesetzt werden kann“, führt Maik Nienaber, Leiter Systemtechnik Vernetzte Ausbildungssysteme, aus. „Der Anschaltversuch war ein wesentlicher Meilenstein, um zu überprüfen, wie die in Litauen stationierten Kräfte zukünftig mit modernster Livesimulationstechnik unterstützt werden können. Ziel muss es sein, optimale Voraussetzungen für eine effektive Ausbildung dieser Kräfte zu schaffen.“

Oberstleutnant Michael Engel, Leiter Gruppe Grundlagen Gefechtsübungszentrum Heer, führt aus: „Die Qualität der Ausbildung und der eingesetzten Technologien im Gefechtsübungszentrum Heer ist weltweit führend. Durch die erfolgreich getestete Reachback-Funktion wurde nachgewiesen, dass ein Rückgriff auf die Ressourcen und die Expertise des Gefechtsübungszentrums auch für die Ausbildung der an der Nato-Ostflanke stationierten Kräfte möglich ist.“

 

Quelle: Rheinmetall AG

Personalveränderungen in militärischen und zivilen Spitzenpositionen – Dezember 2024

Im November 2024 wurden folgende Personalmaßnahmen in Spitzenstellen wirksam:

Personalmaßnahmen in militärischen Spitzenstellen:

Heer:
Oberst i.G. Sascha Zierold, zuletzt als Referatsleiter EBU I 6 im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, wird nun als Abteilungsleiter Personal Ausbildung und Organisation im Kommando Heer in Strausberg eingesetzt.

Marine:
Flottillenadmiral Christian Meyer, zuletzt als Unterabteilungsleiter Operationen im Marinekommando in Rostock, wird nun als Kommandeur Einsatzflottille 1 in Kiel eingesetzt.

Personal:
Oberst i.G. Stefan Weber, zuletzt als Unterabteilungsleiter Personal Militär/Zivil und Truppenpsychologie im Kommando Heer in Strausberg, wird nun als Vizepräsident im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr in Köln eingesetzt.

Sanitätsdienst:
Oberstarzt Prof. Dr. Benedikt Friemert, zuletzt als Abteilungsleiter Zentrales klinisches Prozess-/ Leistungs- und Ressourcenmanagement und Stellvertreter des Kommandeurs Bundeswehrkrankenhaus Ulm, wird nun als Kommandeur Bundeswehrkrankenhaus Ulm eingesetzt.

Personalmaßnahmen in zivilen Spitzenstellen

Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung:
Direktor beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) Peter Kosubek, bisher Abteilungsleiter „Zentrum für technisches Qualitätsmanagement“ im BAAINBw in Lahnstein, wird als Leiter des Leitungsstabes und Geschäftsführender Beamter im BAAINBw in Koblenz eingesetzt.

Quelle: 

Bundesministerium der Verteidigung
Autor: Presse- und Informationszentrum Personal

Personalveränderungen in militärischen und zivilen Spitzenpositionen – Oktober 2024

Im Oktober 2024 wurden folgende Personalmaßnahmen in Spitzenstellen wirksam:

Ruhestand:
Admiral Joachim Rühle, zuletzt Chief of Staff Deutscher Anteil Supreme Headquarters Allied Powers Europe in Shape/BEL, trat in den Ruhestand.

Generalmajor Michael Hochwart, zuletzt Kommandeur Ausbildungskommando in Leipzig, trat in den Ruhestand.

Generalstabsarzt Dr. Norbert Weller, zuletzt Kommandeur Gesundheitseinrichtungen im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz, trat in den Ruhestand.

Brigadegeneral Klaus-Dieter Kohl, zuletzt Abteilungsleiter Assistant Chief of Staff J9 im Deutschen Anteil Headquarters Joint Force Command Neapel/ITA eingesetzt, trat in den Ruhestand.

Brigadegeneral Dietmar Mosmann, zuletzt Stellvertretender Kommandeur Operationen und J6 Bundeswehr im Kommando Cyber- und Informationsraum in Bonn, wurde in den Ruhestand versetzt.

Brigadegeneral Uwe Nerger, zuletzt Kommandeur Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin, trat in den Ruhestand.

Brigadegeneral Jürgen Uchtmann, zuletzt Kommandeur Landeskommando Berlin, wurde in den Ruhestand versetzt.

Brigadegeneral Michael Podzus, zuletzt Stellvertretender Kommandeur der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim, trat in den Ruhestand.

Flottillenadmiral Jürgen Losch, zuletzt Leiter Fachabteilungen im Streitkräfteamt in Bonn, trat in den Ruhestand.

 

Personalmaßnahmen in militärischen Spitzenstellen:

Heer:

Generalmajor Jörg See, zuletzt Deputy Assistant Secretary General Defence Policy and Planning Division bei Deutscher Militärischer Vertreter im Militärausschuss der NATO und bei der Europäischen Union in Brüssel, wird nun als Kommandeur 10. Panzerdivision in Veitshöchheim eingesetzt.

Generalmajor Olaf Rohde, zuletzt Kommandeur Offizierschule des Heeres in Dresden, wird nun als Kommandeur Ausbildungskommando in Leipzig eingesetzt.

Brigadegeneral André Abed, zuletzt Abteilungsleiter Abteilung Personal/Organisation/Truppenpsychologie im Kommando Heer in Strausberg, wird nun als Stellvertretender Kommandeur und Beauftragter für die Reservisten der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim eingesetzt.

Brigadegeneral Christoph Huber, zuletzt Referatsleiter Militärstrategie, Einsatz und Operationen Zentrale Aufgaben (MEO Z) im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, wird nun als Leiter Aufstellungsstab Panzerbrigade 45 in Vilnius/LIT eingesetzt.

Brigadegeneral Stephan Willer, zuletzt Leiter der Ausbildungs- und Entwicklungsabteilung der NATO-Mission im Irak, wird nun als Kommandeur Offizierschule des Heeres in Dresden eingesetzt.

Luftwaffe:

Generalmajor Holger Neumann, zuletzt Abteilungsleiter Abteilung 1 Weiterentwicklung/Planung/Innovation der Luftwaffe im Kommando Luftwaffe in Berlin, wird nun als Kommandeur Fliegende Verbände im Luftwaffentruppenkommando in Köln eingesetzt.

Oberst i.G. Henrik Scholz, zuletzt Referatsleiter Rüstung (Rü) II 2 im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, wird nun als Abteilungsleiter 1 Weiterentwicklung/Planung/Innovation Luftwaffe im Kommando Luftwaffe in Berlin eingesetzt.

Marine:

Flottillenadmiral Dirk Gärtner, zuletzt Commander Maritime Task Force United Nations Interim Force in Lebanon in Naquora/LEB, wird nun als Abteilungsleiter Abteilung Planung und Konzeption im Marinekommando in Rostock eingesetzt.

Flottillenadmiral Christian Meyer, zuletzt Unterabteilungsleiter Operation im Marinekommando in Rostock, wird nun als Kommandeur Einsatzflottille 1 in Kiel eingesetzt.

Sanitätsdienst:

Generaloberstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann, zuletzt Chef des Stabes im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz, wird nun als Befehlshaber Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr und Stellvertreter des Befehlshabers Unterstützungskommando der Bundeswehr im Unterstützungskommando der Bundeswehr in Bonn eingesetzt.

Generalstabsarzt Dr. Almut Nolte, zuletzt Medical Advisor bei Deutscher Anteil Supreme Headquarters Allied Powers Europe in Shape/BEL, wird nun als Abteilungsleiterin Einsatz Gesundheitsversorgung und Stellvertreterin Befehlshaber Sanitätsdienst der Bundeswehr im Unterstützungskommando der Bundeswehr in Bonn eingesetzt.

Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus, zuletzt Kommandeur und Ärztlicher Direktor Bundeswehrkrankenhaus in Ulm, wird nun als Kommandeur Gesundheitseinrichtungen im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz eingesetzt.

Generalarzt Dr. Matthias Grüne, zuletzt in der Abteilung Einsatzbereitschaft und Unterstützung Streitkräfte (EBU) III 3 Gesundheitsschutz; Öffentlich-rechtliche Aufgaben im Geschäftsbereich BMVgBundesministerium der Verteidigung im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin tätig, wird nun als Stellvertretender Kommandeur im Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung in Diez eingesetzt.

NATO (North Atlantic Treaty Organization) und EU (Europäische Union):

General Markus Laubenthal, zuletzt tätig im Streitkräfteamt in Bonn, wird nun als Chief of Staff bei Deutscher Anteil Supreme Headquarters Allied Powers Europe in Shape/BEL eingesetzt.

Generalleutnant Kai Rohrschneider, zuletzt Abteilungsleiter Abteilung Einsatzbereitschaft und Unterstützung Streitkräfte (EBU) im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, wird nun als Befehlshaber Deutscher Anteil Headquarter Joint Support and Enabling Command in Ulm eingesetzt.

Generalmajor Ruprecht von Butler, zuletzt Kommandeur 10. Panzerdivision in Veitshöchheim, wird nun als Kommandeur Deutscher Anteil Joint Warfare Centre Stavanger / Norway eingesetzt.

Brigadegeneral Holger de Groot, zuletzt Verteidigungsattaché im MilAttStab Moskau/RUS, wird nun als Abteilungsleiter Assistant Chief of Staff J2 im Deutschen Anteil Headquarters Joint Force Command Neapel/ITA eingesetzt.

Brigadegeneral Ralph Meyer, zuletzt Referatsleiter Militärstrategie, Einsatz und Operationen (MEO) II 1 im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, wird nun Chef des Stabes bei Deutscher Militärischer Vertreter im Militärausschuss der NATO und bei der Europäischen Union in Brüssel.

Brigadegeneral Ullrich Spannuth, zuletzt Deputy Chief of Staff Planning im Deutschen Anteil Multinational Corps North East in Stettin, wird nun als Chief of Staff Planning im Deutschen Anteil Multinational Corps North East in Stettin eingesetzt.

Flottillenadmiral Thorsten Marx, zuletzt Stellvertretender Leiter bei Bündnisfähige Maritime Führungsstruktur (German Maritime Forces), wird nun als Abteilungsleiter Assistant Chief of Staff J9 im Deutschen Anteil Headquarters Joint Force Command Neapel/ITA eingesetzt.

Generalarzt Dr. Lale Bartoschek, zuletzt tätig im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz, wird nun als Medical Advisor bei Deutscher Anteil Supreme Headquarters Allied Powers Europe in Shape/BEL eingesetzt.

Generalarzt Dr. Rolf von Uslar, zuletzt Stellvertretender Kommandeur im Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung in Diez, wird nun als Leiter Multinational Medical Coordination Centre – Europe in Koblenz eingesetzt.

Cyber- und Informationsraum (CIR):

Generalmajor Armin Fleischmann, zuletzt Unterabteilungsleiter Cyber/Informationstechnik Steuerung Cyber/IT (Informationstechnik) und KI (künstliche Intelligenz) im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, wird nun als Abteilungsleiter Planung Digitalisierung und Kommandeur Unterstützung im Kommando Cyber- und Informationsraum in Bonn eingesetzt.

Brigadegeneral Rainer Beeck, zuletzt Chief Digital Officer Heer/Landbasierte Operationen im Kommando Heer in Strausberg, wird nun als Stellvertretender Kommandeur Operationen und J6 Bundeswehr im Kommando Cyber- und Informationsraum in Bonn eingesetzt.

Oberst Bernd Stingl, zuletzt Abteilungsleiter Abteilung III Fähigkeitsentwicklung und Digitalisierung im Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr und Fähigkeitsentwicklung Cyber- und Informationsraum in Bonn, wird nun als Kommandeur Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr und Fähigkeitsentwicklung CIR in Bonn eingesetzt.

Bundesministerium der Verteidigung (BMVg):

Generaloberstabsarzt Dr. Nicole Schilling, zuletzt Stellvertreterin der Abteilungsleiterin Personal im BMVg in Bonn, wird nun als Abteilungsleiterin Einsatzbereitschaft und Unterstützung Streitkräfte (EBU) im BMVg in Berlin eingesetzt.

Brigadegeneral Dr. Volker Pötzsch, zuletzt Abteilungsleiter Abteilung Informationstechnik im Bundesamt für Ausrüstung Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz, wird nun als Unterabteilungsleiter Cyber/Informationstechnik I im BMVg der Verteidigung in Berlin eingesetzt.

Flottillenadmiral Sascha Rackwitz, zuletzt Kommandeur Einsatzflottille 1 in Kiel, wird nun als Büroleiter Generalinspekteur im BMVg in Berlin eingesetzt.

Andere Bundeswehrdienststellen:

Generalmajor Jochen Deuer, zuletzt Büroleiter Generalinspekteur im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, wird nun als Kommandeur Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt eingesetzt.

Brigadegeneral Andreas Durst, zuletzt Chef des Stabes bei Deutscher Militärischer Vertreter im Militärausschuss der NATO und bei der Europäischen Union in Brüssel, wird nun tätig im Streitkräfteamt in Bonn.

Flottillenadmiral Ulrich Reineke, zuletzt Abteilungsleiter Planung/Konzeption im Marinekommando in Rostock, wird nun als Kommandeur Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin eingesetzt.

Oberst i.G. Frank Bongers, zuletzt Abteilungsleiter Abteilung Organisation Bundeswehr im Streitkräfteamt in Bonn, wird nun als Leiter Fachabteilungen im Streitkräfteamt in Bonn eingesetzt.

Oberst Horst Busch, zuletzt Referatsleiter Militärstrategie, Einsatz und Operationen (MEO) I 4 im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, wird nun als Kommandeur Landeskommando Berlin eingesetzt.

Brigadegeneral Michael Volkmer, zuletzt Kommandeur Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr und Fähigkeitsentwicklung Cyber- und Informationsraum in Bonn, wird nun als Abteilungsleiter Abteilung Informationstechnik im Bundesamt für Ausrüstung Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz eingesetzt.

Personalmaßnahmen in zivilen Spitzenstellen:
Bundesministerium der Verteidigung (BMVg):

Direktor beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr Norbert Blumenthal, bisher Stellvertreter des Abteilungsleiters See im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Lahnstein, wird als Unterabteilungsleiter Rüstung III im BMVg in Bonn eingesetzt.

 

Quelle: 

Bundesministerium der Verteidigung
Autor: Presse- und Informationszentrum Personal

Digitalisierung der Landstreitkräfte: Rheinmetall gewinnt Großauftrag der Bundeswehr

Rheinmetall hat gemeinsam mit dem Unternehmen blackned im Großvorhaben „Digitalisierung Landbasierte Operationen“ (D-LBO) der Bundeswehr einen Auftrag im Wert von rund 1,2 MrdEUR brutto gewonnen. Der Auftrag beinhaltet die Integration der IT-Systeme aller Fahrzeug- und Plattformsysteme der Landstreitkräfte. Vom Vertrags­volumen entfallen rund 730 MioEUR brutto auf Rheinmetall. Der verbleibende Anteil in Höhe von rund 470 MioEUR entfällt auf die blackned GmbH.

Der entsprechende Beschaffungsvertrag wurde nun von Vertretern des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und der Arbeits­gemeinschaft ISI (ArGe IT-Systemintegration) unterzeichnet, die von den Firmen blackned GmbH und Rheinmetall Electronics GmbH gebildet wird. Unterauftragnehmer wird u.a. die Airbus Defence und Space GmbH als herausgehobener ArGe-Partner sein.

Bis Mitte 2030 soll die neue Technologie in mehr als 10.000 Kampf- und Unter­stützungs­fahrzeuge der Bundeswehr integriert werden. Dieser hardware­bezogene Anteil, der die vorgelagerte Umrüstung der Fahrzeug- und Plattform­systeme beinhaltet, ist in einem zweiten Beschaffungsvertrag beauftragt worden. Vertragsnehmer ist in diesem Fall die ArGe D-LBO, bestehend aus der Rheinmetall Landsysteme GmbH sowie der KNDS Deutschland GmbH & Co. KG..

D-LBO ist ein Schlüsselprojekt zur Modernisierung der Landstreitkräfte der Bundeswehr und eines der wichtigsten Beschaffungsvorhaben des Heeres. Es ermöglicht die Vernetzung von Fahrzeugen und Soldaten sowie von Sensoren und Effektoren. Durch den Austausch von Echtzeitinformationen erhöht sich die Einsatzfähigkeit und Interoperabilität der mit D-LBO ausgestatteten Truppenteile.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Wir sind dankbar, dass wir – sowohl bei der IT-Entwicklung wie auch bei der Einrüstung der Hardware – in diesem Projekt einen zentralen Beitrag zur Digitalisierung der Landstreitkräfte leisten dürfen. Die neue Technologie wird die Führungsfähigkeit der Heeresverbände erheblich steigern und die Interoperabilität innerhalb der Bundeswehr und zu den NATO Partnern verbessern, was insbesondere für die neue Brigade 45 in Litauen von großer Bedeutung sein wird.“

Der Vertrag für die IT-Systemintegration hat eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren und umfasst alle Arbeiten zur Integration neuer digitaler Funk- und Führungs­systeme in ein einheitliches IT-System. Dieses wird unter Konfigurations­kontrolle der BWI GmbH – dem IT-Systemhaus der Bundeswehr – bereitgestellt.

Quelle: Rheinmetall AG